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Fußball-WM 2014:
Mehr als Fußball

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Sonne
Wolkenband
Wolkenband
Wolkenband
Wolkenband
Wolkenband
Wolkenband
Brasilianischer Junge
Fußball

Wir werden Weltmeister!

Gedankenblase
Brasilianischer Junge traurig

Die ganze Welt freut sich über die Fußball-WM!
Doch ist das wirklich so?

Die Fussball-Weltmeisterschaft vom 12. Juni bis 13. Juli 2014 in Brasilien soll das größte Fussballfest aller Zeiten werden.
Doch von diesem Fest profitieren nicht alle. Viele Bürger üben Kritik, gehen auf die Straßen und demonstrieren!
Brasilianer
Bus
Geldregen
Geldregen
Forderungen
Durchgestrichene Forderungen
Forderungen

WM 2014: Viele Touristen und damit viel Geld
zur Realisierung von wichtigen Projekten?

Leider profitieren von der Weltmeisterschaft hauptsächlich die FIFA und die WM-Sponsoren (z.B. Adidas, Coca-Cola etc.).
Und diese weigern sich, ihre milliardenschweren Gewinne in Brasilien zu versteuern oder im Land zu investieren.

Darüber hinaus muss die brasilianische Bevölkerung zum Großteil für die Kosten der WM aufkommen,
denn die FIFA setzt hohe Auflagen an das Austragungsland...


Geldregen
Geldregen
Geldregen
Geldregen
Geld auf Wiese
Geldregen
Durchgestrichene Forderungen
FIFA-Auflagen an Brasilien
als Austragungsland der
Fußball-WM 2014:

  1. Neue Fußballstadien mit modernster Technik
  2. Größere Stadien mit viel mehr Platz
  3. Mehr Parkplätze an den Stadien
  4. Ausgebaute Flughäfen an den Spielorten
  5. Private Shuttlebusse - keine öffentlichen Taxis für den Transport der Zuschauer
  6. Nur Sponsoring-Partner dürfen Waren verkaufen
  7. ...
Und vieles mehr, das die Brasilianer zu erfüllen haben!
FIFA-Boss
Geldaäcke

FIFA-Vorschriften auf Kosten der Bevölkerung:

Um die hohen Auflagen zu erfüllen, nehmen die Regierung von Brasilien und auch die einzelnen Städte viel Geld in die Hand.
Durch Steuermittel werden Stadien, Sportarenen und Flughäfen (aus-)gebaut.
Die Weiternutzung all dieser Gebäude nach der WM 2014 bleibt jedoch oft ungeklärt.

Und die Bevölkerung?

Durch den hohen finanziellen Aufwand für die Weltmeisterschaft bleibt kein Geld für Investitionen in Bildung, Gesundheit und Infrastruktur.
Darüber hinaus herrscht Korruption und gerade jenes Viertel der Bevölkerung, das jetzt schon in Armut lebt, leidet unter den Auswirkungen der WM:
Die Menschen werden aus den Favelas auf Grund der Imagepflege vertrieben, es findet eine (Zwangs-)Umsiedlung statt und auf den WM-Baustellen werden die Arbeiter ausgebeutet...

Seit über fünf Jahren wird gebaut!

Und auch kurz vor der Weltmeisterschaft wird noch Tag und Nacht
an der Fertigstellung der Stadien gearbeitet.
Hintergrund ohne Haus
Hintergrund bei Nacht
Hintergrund bei Nacht
Hintergrund betoniert
Mond
Bagger
Bagger
Bagger
Bagger
Bagger
Bagger
Bagger

Kein solides Fundament!

Bereits bei der Auswahl Brasiliens als Austragungsort war keine Basis vorhanden,
um aus einem soliden Fundament heraus eine Weltmeisterschaft ohne Probleme ausrichten zu können.
So musste das Land und einzelne Städte investieren und fehlende Gelder aufbringen.

Bezahlen muss damit die WM 2014 zum Großteil die brasilianische Bevölkerung!
Flughafen
Bauarbeiter
Bauarbeiter
Bauarbeiter
Bauarbeiter
Bauarbeiter
Stadion

Kurz vor der WM sollte die Stimmung doch besser sein?


Das Eröffnungsspiel zwischen Brasilien und Kroatien findet am 12. Juni in São Paulo statt.
Doch wie ist die aktuelle Situation in Brasilien? Ist alles fertig für die WM?
Brasilianischer Junge mit Ball
fröhliche Brasilianer
Protestierende Brasilianer
Insgesamt wurden zwölf Stadien für die WM renoviert bzw. neu errichtet. Die Kosten allein dafür betrugen über 3 Mrd. Euro.

Fertig gestellt ist noch nicht alles. Und auch die Nachhaltigkeit der Bauten bleibt umstritten. Nach der WM stehen viele Stadien leer. Doch der Erhalt der Anlagen verschlingt weiterhin viel Geld.

Ich freu mich
trotzdem auf die WM!

Die Hoffnungen der Bevölkerung wurden enttäuscht. Viele sind verärgert, frustriert und demonstrieren.

Statt in Gesundheit oder Bildung zu investieren, wurde viel Geld vom Staat und den Städten für die WM 2014 verbraucht.

Freuen auch Sie sich über die Fußball-WM und haben Sie Spaß an den Spielen 2014!

Vergessen Sie dabei jedoch nicht, dass es bei all der Vorfreue viel Kritik gibt...

Vor allem die Investitionen in den Stadienbau und die notwendige Infrastruktur, um diese Sportveranstaltung auszurichten, verschlingen in dem südamerikanischen Schwellenland öffentliche Gelder in riesigem Umfang. Und diese Mittel fehlen für notwendige Verbesserungen im Bildungs- und Gesundheitsbereich des Landes.

Mission EineWelt hat sich die Spielorte einmal genauer angeschaut und möchte Ihnen einige Projekte der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (IECLB) vorstellen. Mission EineWelt unterstützt diese Programme bereits seit langem.

Zur WM-Website von Mission EineWelt

Angefangen von Kindertagesstätten in Armenvierteln über Bildungsprogramme für benachteiligte Kinder und Jugendliche bis hin zu ökologischen Projekten, der Unterstützung von Kleinbauern oder Sozialprojekten an Brennpunkten: die brasilianische Partnerkirche engagiert sich oft dort, wo andere Hilfen ausbleiben oder versagen. Und wir sollten sie bei aller Begeisterung für den Fußball mit diesen Aufgaben nicht alleine lassen.

Darum bitten wir hier um Ihre Unterstützung. Helfen Sie mit, ein wenig mehr Gerechtigkeit zu schaffen.
Dafür danken wir auch im Namen unserer brasilianischen Partnerkirche.

Peter Weigand,
Direktor Mission EineWelt




Kontakt
Mission EineWelt - Centrum für Partnerschaft, Entwicklung und Mission der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern

Postfach 68
91561 Neuendettelsau
Telefon: 09874 / 9-0
Telefax: 09874 / 9-330

E-Mail: info@mission-einewelt.de
Web: www.wm2014.mission-einewelt.de
Web: www.mission-einewelt.de





Zu den Projekten in Brasilien

Für ausführliche Projektinformationen klicken Sie bitte auf das jeweilige Foto:

Kinder- und Jugendbetreuung, Salvador Kindertagesstätte Bom Samaritano, Viamão Kindertagesstätte Cantinho Amigo, Belo Horizonte Casa Esperança, Ceilândia

Sozialzentrum, Rio de Janeiro Betreuungsangebot für Kinder, Ariquemes Friedensprojekt, Colombo Ökologischer Landbau

Kinderbetreuung, Fortaleza Ökoprojekt im Amazonasgebiet Projekt Pro Ludus, Gravatá Programm für Kinder, São Paulo